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Bulgarien: Politisches Porträt
Bulgarien ist seit dem Ende des Kommunismus eine parlamentarische Demokratie. Das Staatsoberhaupt (Präsident/in) wird für fünf Jahre direkt gewählt. Parlamentswahlen finden regulär alle vier Jahre statt. Seit 2021 kam es jedoch mehrfach zu vorgezogenen Parlamentswahlen. Am 19. April 2026 finden erneut vorgezogene Parlamentswahlen statt, nachdem am 11. Dezember 2025 die Regierung unter Ministerpräsident Zhelyazkov zurückgetreten ist.
Im Zuge des 2007 vollzogenen Beitritts zur Europäischen Union wurden weitreichende wirtschaftliche und politische Reformen durchgeführt. Herausforderungen bleiben die negative demographische Entwicklung sowie die Bekämpfung von Korruption, sozialer Ungleichheit und Armut. Bulgarien ist seit dem 1. Januar 2025 vollwertiges Mitglied des Schengen-Raums und seit 1. Januar 2026 in der Eurozone. Im Fokus der Außenpolitik stehen die Beziehungen zu den EU-Mitgliedstaaten, zum Westlichen Balkan, zu den USA und - u.a. wegen der Flucht- und Migrationsbewegungen über die Balkanroute - zur Türkei. Bulgarien ist seit 2004 Mitglied der NATO. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs unterstützt Bulgarien die Ukraine und nimmt Geflüchtete auf. Außerdem diversifizierte Bulgarien seine Energieversorgung. 1.074 Zeichen (ohne Leerzeichen)
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